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9. März 2016

Müsste man nicht Problemlösungsmanagement statt Ideenmanagement haben?

Über Probleme spricht man nicht. Das will ich jetzt aber ändern! Denn ein gutes Problem ist meiner Meinung nach die Ursache für gute Ideen.

Wo klassisches Ideenmanagement anfängt

Stellen wir uns eine Firma vor, wo ein Ideenmanagement, KVP oder Betriebliches Vorschlagswesen installiert ist. Mitarbeiter, die eine Idee haben, können sie in einen Kasten werfen. Dann werden sie betrachtet, bewertet und umgesetzt oder verworfen.

Dieser Prozess ist einfach, fängt jedoch zu spät an. Nämlich erst dann, wenn die Idee schon da ist.

Warum kommt es überhaupt zu Ideen?

Die Antwort auf diese Frage ist so individuell wie eine Idee selbst. Weil es sich sich meist um ein Problem handelt.

In einem Blogartikel habe ich von der fiktiven Firma Kunze & Co gesprochen. Dort hatte der Mitarbeiter Walter einige Ideen. Dabei jedoch auch einige Schwierigkeiten.

Mitarbeiter mit Idee geht ins Unternehmen

Solange Walter motiviert ist und sich Lösungen ausdenkt für die Probleme in der Firma, wird er auch immer wieder neue Ideen haben. Denn Probleme stören ihn und darum will er sie lösen.

Nicht jeder findet die passenden Ideen

In der Geschichte hatte Walter ein Problem mit der Einreichung von Ideen. Hürden haben es ihm schwer gemacht, seine Ideen einzureichen oder umzusetzen. Wie diese Probleme aus dem Weg geräumt werden können weiß Walter nicht. Er kennt sich nicht aus. Er weiß nicht, wie er das besser machen kann.

Und jetzt kommt der Unterschied zum klassischen Ideenmanagement: Walter nennt sein Problem. Dann lässt er Raum für Lösungen. Diese Lösungen können jetzt von seinen Kollegen vorgeschlagen werden. Seine Kollegen suchen nach Lösungen, die ihm und damit der ganzen Firma helfen.

Ein gutes Unternehmen macht aus, wie es mit seinen Problemen umgeht. Gehen die Mitarbeiter offen mit Problemen um und diskutieren offen über ihre Probleme? Darf jeder mit Ideen zur Lösung beitragen? Werden Probleme genauso wertgeschätzt wie Ideen?

Unserer Meinung nach ist nur dann sinnvolles Ideen-Finden in einer Organisation möglich, wenn die Probleme auf dem Tisch liegen. Und darum ist in unserer Software das Problem zu nennen genauso wichtig, wie Ideen zu generieren.

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