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25. März 2015

Lösen wir Probleme, die es ohne Technik nicht gäbe?

Mit Serenize bauen wir eine Software auf, die die Kommunikation innerhalb von Organisationen stützen und verbessern soll. Und dank ein paar technischer Kniffe möchten wir die Innovationsfähigkeit und die Umdenk-Fähigkeiten der Anwender stärken.

So weit, so gut.

Neulich bin ich gefragt worden, ob wir den technischen Fortschritt um jeden Preis durchsetzen wollen.
Eine gute Frage. Denn während ich mich damit beschäftigte eine Antwort darauf zu finden, verselbstständigten sich meine Gedanken: Was verstehen wir unter Technik in Bezug auf die Frage?
Industrialisierung? Computerisierung? Automatisierung? Das Internet? Industrie 4.0? Fernsehen?
Gibt es nicht schon ausreichend technische Werkzeuge? Braucht man dann noch eins?

Und in Hinblick auf den Bereich, den wir mit Serenize angehen:
Warum wird gerade heute so sehr über mangelnde Kommunikationsfertigkeiten von Mitarbeitern geklagt? Warum ist gerade heute Kommunikation so wichtig?
Warum gibt es immer mehr Chat-Tools? Wikis? Knowledge Hubs? Interne “Facebooks”? Lösen wir Probleme, die es ohne Technik nicht gäbe?

Dazu kommt mein Eindruck, dass es immer häufiger zu Kommunikationsproblemen und Missverständnissen kommt. Warum ist das so?

Mit Serenize wollen wir uns auf die Spur dieses Phänomens begeben. Wir möchten die Fragen für uns klären und die damit verbundenen Schwierigkeiten lösen. Schlicht: Wir möchten die Kommunikation richtig stärken und nicht nur einen weiteren Kanal zum Sprechen aufmachen.

Damit beantworte ich hoffentlich auch die Frage, ob wir technischen Fortschritt um jeden Preis durchsetzen wollen. Das ist nicht unsere Vision!

Lösen wir denn nun Probleme, die es ohne Technik nicht gäbe?

Dazu möchte ich abschließend noch ein paar Punkte nennen, die mir eingefallen sind:

  • Es gibt Technik, die den Menschen vergisst oder nicht einbindet.
  • Es gibt Technik, die nicht richtig oder am falschen Ort eingesetzt wird.
  • Es gibt Technik, die nicht die Probleme ins Visier nimmt, sondern nur die Symptome.

Probleme gibt es aber nicht erst seit es das gibt, was wir unter Technik verstehen. Und darum lösen wir nicht nur Probleme, die durch Technik entstanden sind, sondern auch zuvor dagewesene.

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